Made with MAGIX . Top Musterausbildung Alter  Zeitspanne  Ausbildungsabschnittesschritte 16 Jahre Untersuchung Feuerwehrtauglichkeit Einkleidung (Eintrittstermin FFM) Grundwissen zur Feuerwehr (Bereich / Abt. Stadtmitte) 10 Wochen Truppmann I Grundausbildung TAZ Unterrichte / Übungen Abteilung 18 Jahre Untersuchung Feuerwehrtauglichkeit G 26.3 Einkleidung, Eintrittstermin FFM für Einsteiger ab 18 Grundwissen zur Feuerwehr (Bereich / Abt. Stadtmitte) für Einsteiger ab 18 10 Wochen Truppmann I Grundausbildung TAZ für Einsteiger ab 18 Unterrichte / Übungen Abteilung 10 Wochen Truppmann II Grundausbildung TAZ Unterrichte / Übungen Abteilung 10 Wochen Atemschutz Grundausbildung TAZ   Unterrichte / Übungen Abteilung 19 Jahre 3 Wochen Grundmodul Verkehrsunfall Person eingeklemmt Unterrichte / Übungen Abteilung 3 Wochen Grundmodul THL bei Schienenfahrzeugen Unterrichte / Übungen Abteilung 8 Wochen Grundmodul Unwetter Unterrichte / Übungen Abteilung 20 Jahre 4 Wochen Grundmodul Gefahrgut / Strahlenschutz Unterrichte / Übungen Abteilung 10 Wochen Truppführer Die Freiwillige Feuerwehr München bildet seit vielen Jahrzehnten einen unverzichtbaren Bestandteil der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr. Münchens. Das konnte vor allem dadurch erreicht werden,dass sie sich den veränderten technischen und organisatorischen Anforderungen gestellt und diese erfolgreich umgesetzt hat. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass es notwendig ist, die Ausbildung der Feuerwehrdienstleistenden zu überdenken, anzupassen und auszubauen. Zielsetzung ist: Jeder Feuerwehrdienstleistende ist nach dem erfolgreichen Besuch der Standardausbildung in der Lage, die gesamte Technik des jeweils neuesten Standardeinsatzfahrzeugs fachlich korrekt und sicher einsetzen zu können. Er beherrscht alle standardisierten Einsatzabläufe und hat nach dieser Ausbildung die Qualifikation eines Truppführers erworben. Hier auf dieser Seite versuchen wir, Ihnen einen Einblick in die Ausbildung eines Feuerwehrdienstleistenden von der Ärztlichen Untersuchung bis zum Abschluss der Truppführerausbildung zu geben. Was sind die Grundvorraussetzungen für den Beitritt zur Freiwilligen Feuerwehr München? - Wohnsitz in München - einwandfreier Leumund - Körperliche Fitness - Bürger der Europäischen Union Wo findet die Ausbildung statt? Ein Großteil der Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr München findet auf der Feuerwache 2 in der Aidenbachstraße statt. Zudem wird ein Teil der modularen Ausbildung in verschiedenen Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr München abgehalten. Die Unterrichte/ Übungen der Abteilung finden in der  Abteilung selbst statt. Was lernt man? Geteu dem Motto der Feuerwehr werden hier alles nötige Grundwissen für die Bereiche RETTEN, LÖSCHEN, BERGEN, SCHÜTZEN gelernt Wie läuft die Ausbildung ab? Der Zeitraum vom Beitritt bei der Freiwilligen Feuerwehr München bis zur Abschlussprüfung der Truppführerausbildung dauert ca. 3 Jahre. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr München in etwa so aussieht Untersuchung Feuerwehrtauglichkeit G26.3 Arbeitsmedizinische Untersuchungen (wie die G 26) dienen dazu fest zu stellen, ob dieTätigkeit den Arbeitnehmer gefährden. .Die Tätigkeit unter Atemschutz ist die größte Herz- Kreislauf-Belastung welche der Arbeitsmediziner kennt.  Es kommt im Atemschutz und regelmäßig zur körperlichen Überlastung! Neben den üblichen Einsatzgefahren liegt die Gefährdung des Feuerwehrmannes daher in der Kreislaufbelastung/Überlastung (Körperliche Arbeit, Gerätegewicht, Hitzestau durch Schutzkleidung, Erhöhter Atemwiederstand). Dieser Be/Überlastungen übersteht daher nur der Feuerwehrmann, der körperlich und geistig fit ist ohne bleibende Schäden. Eine Untersuchung gemäß G 26 dürfen auch nur bestimmte Ärzte, die eine entsprechende Ermächtigung (=Zulassung) besitzen durchführen. Untersuchungsumfang: · - Erhebung der Krankheitsvorgeschichte · - Körperliche Untersuchung · - Sehtest · - Hörtest · - Urinuntersuchung · - Blutuntersuchung, Leberwerte Blutbild, Blutzucker · - Röntgen der Lunge (alle 6 Jahre) · - Lungenfunktionsprüfung · - Belastungs-EKG (inklusive Ruhe EKG) Was bedeuten die einzelnen Ausbildungsabschnitte genau? Grundwissen der Feuerwehr Das Grundwissen zur Feuerwehr bildet die Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung .Truppmann I.. Dieses sollte kurz vor dem Beginn des Ausbildungsabschnitts .Truppmann I. abgeschlossen sein. Ziel: Der Feuerwehrdienstleistende kann das Standardeinsatzfahrzeug der FFM beschreiben, weiß, welche Beladung vorhanden ist, wie die einzelnen Geräte und Werkzeuge bezeichnet werden und wo diese im Fahrzeug untergebracht sind um dieses auf Anforderung zielsicher aus dem Fahrzeug entnehmen zu können, soweit das die UVV zulässt (Gewicht). Der Feuerwehrdienstleistende muss die Knoten und Stiche (Brustbund mit Spierstich,Mastwurf -gestochen und gelegt Zimmermannsschlag, Sackstich, Halbmastwurf (HMS) und Kreuzknoten) der FFM kennen und beherrschen. Er muss wissen, welcher Knoten für welcheAufgabe notwendig ist. Der Feuerwehrdienstleistende ist in der Lage die Hydranten in München (Unterflurhydrant, Fallmantelhydrant, Alter Münchner und DIN . Hydranten in den Industriegebieten) in Betrieb zu nehmen. Er ist in der Lage, die Wasserversorgung zum Löschfahrzeug und zum Verteiler aufzubauen. Dauer der Ausbildung: 15 Stunden Truppmann I Zielgruppe: Diese Ausbildung ist für alle Feuerwehranwärter, die das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben und aktiv bei der FFM mitarbeiten möchten. Ziel: Die Ausbildung bereitet die Feuerwehrdienstleistenden auf die zukünftige Mitarbeit in der FFM vor, in dem die Kenntnisse über die Gerätschaften des Standardeinsatzfahrzeugs und deren Bedienung und Bereitstellung vermittelt werden, die der Gesetzgeber für diese Altersgruppe zulässt. Sie sind in der Lage eine Wasserversorgung aufzubauen und Entstehungsbrände mit Kleinlöschgerät zu löschen. Sie können unter Anleitung eine Steckleiter aufbauen. Im Falle eines MANV . Einsatzes sind sie in der Lage basismedizinische Aufgaben durchzuführen und beim Transport von Verletzten mitzuarbeiten. Ausbildungsschwerpunkte: Organisation und Rechtsvorschriften (UVV (Unfallverhütungsvorschrift), Bekleidungsordnung) Erstversorgung von Verletzen (Transport von Verletzen, Tragetechnik) Umgang mit Rettungs und Bergemöglichkeiten (Trage, Bergetuch) Gefahren der Einsatzstelle Brennen und Löschen ( Kleinlöschgeräte, Sonderlöschmittel Schaum, Strahlrohrführung) Wasserversorgung Tragbare Leitern (Steck und Klappleiter) Dauer der Ausbildung: 15 Ausbildungstermine gesamt 72 Stunden Truppmann II Zielgruppe: Dieser Ausbildungsabschnitt ist für alle Feuerwehrdienstleistende, die das 18. Lebensjahr am ersten praktischen Übungstermin vollendet haben und aktiv in der FFM mitarbeiten möchten. Zielgruppe sind auch alle Feuerwehrdienstleistende, die bei einer anderen Feuerwehr in Deutschland eine Ausbildung .TM I. mit Erfolg abgeschlossen haben und einen Nachweis darüber vorlegen können. Ziel: Der Feuerwehrdienstleistende lernt die weiterführenden Aufgaben eines Truppmann kennen. Die Ausbildung bereitet die Feuerwehrdienstleistenden auf die zukünftige Mitarbeit im aktiven Feuerwehrdienst innerhalb der FFM vor. Die Feuerwehrdienstleistenden erwerben Kenntnisse über das Standardeinsatzfahrzeug der FFM, die mitgeführten Gerätschaften und lernen deren sichere Bedienung. Die Ausbildungsinhalte erfüllen dabei die gesetzlichen Vorschriften und die Vorgaben der FwDV 2. Die Feuerwehrdienstleistenden müssen in der Lage sein, alle Aufgaben eines Truppmann ausüben zu können. Einzige Ausnahme bilden hierbei Einsätze mit umluftunabhängigen Atemschutz und Einsätze im Gefahrgutbereich. Ausbildungsschwerpunkte: Einsatz im Gefahrenbereich Grundlagen Funk Standardisierte Einsatzübungen Gerätesatz Absturzsicherung Technische Hilfeleistung mit einfachem technischem Gerät Tragbare Leitern ( Schiebeleiter, Hakenleiter) Umgang mit der DLK (Drehleiter Korb) Dauer der Ausbildung: 17 Ausbildungstermine gesamt 73 Stunden Atemschutzgrundausbildung Zielgruppe: Alle Feuerwehrdienstleistende, die die Ausbildungsabschnitt .TM I und TM II. erfolgreich absolviert haben und aktiven Feuerwehrdienst in der FFM leisten. Ziel: Die Feuerwehrdienstleistenden lernen, sich gegen Gefahren durch Atemgifte oder Sauerstoffmangel,die ihm an Einsatzstellen drohen, zu schützen und sich entsprechend der Einsatzlage richtig zu verhalten. Sie erwerben theoretische Kenntnisse über den Aufbau und die Arbeitsweise der umluftunabhängigen Atemschutzgeräte, die innerhalb der FFM Verwendung finden, wie auch die sichere Handhabung und das zweckmäßige Arbeiten unter umluftunabhängigen Atemschutz. Die Ausbildung richtet sich nach den Vorgaben der FwDV 7. Die Feuerwehrdienstleistenden müssen in der Lage sein, alle Aufgaben eines Truppmanns während des Vorgehens unter schwerem Atemschutz im Außen- wie auch im Innenangriff zu beherrschen. Jeder Feuerwehrangehörige der FFM muss in der Lage sein, das Atemschutzgerät im Übungs- und Einsatzdienst sicher verwenden und bedienen zu können. Sie müssen unter fachgerechter Führung die Aufgaben eines Truppmanns im umluftunabhängigen Einsatzbereich beherrschen. EinzigeAusnahme bildet der Einsatz an Einsatzstellen mit Gefahrgut. Ausbildungsschwerpunkte: der Atemschutzeinsatz allgemein (theoretisch und praktisch) Standarteinsätze der FF München Strahlrohrführung Öffnen von Türen Einsatz der Wärmebildkamera Wärmegewöhnung in der Brandsimulationsanlage und FeuRex Retten von Personen Dauer der Ausbildung: 16 Termine gesamt 57 Stunden Grundmodule Zielgruppe: .Jeder Feuerwehrdienstleistende, der die Ausbildung .TM II. erfolgreich absolviert hat, muss diese Grundmodule besuchen. Alle Quereinsteiger, die von anderen Feuerwehren Deutschlands in die FFM eintreten, müssen diese Grundmodule besuchen. Ziel: Jeder Feuerwehrdienstleistende der FFM wird durch diese Grundmodule weiter qualifiziert. Sie sind nach dem Besuch dieser Grundmodule in der Lage alle anfallenden technischen Aufgaben als Truppmann zu beherrschen und auszuuben. Sie sind in der Lage, unter Weisung einer Führungskraft, technisches Geraät aufzubauen und vorzubereiten. Sie sind in der Lage, Gefahrenschwerpunkte der Einsatzstelle zu erkennen. Weiteres Ziel ist:  das Basistraining zu entzerren  die Feuerwehrdienstleistende zügig den einzelnen Abteilungen zuzuordnen und eine weitergehende, auf das Basistraining stufenweise aufbauende, Qualifizierung zu erreichen Ausbildungsschwerpunkte: Modul Verkehrsunfall Person eingeklemmt Einsatz von Lufthebern, Unfallverhütungsvorschriften Übung Standardeinsatze (THL)  Verkehrsunfall Schnitttechnik  Absichern der Unfallstelle patientengerechte Rettung  Patientenerstversorgung  Schnitttechnik und lokalisieren der Airbags  aktuelle Einsatztaktik / Vorgehensweise Einsatz des Mehrzweckzuges  Handhabung  Aufbau  Sicherheitshinweise, Unfallverhütungsvorschriften Dauer der Ausbildung: 6 Termine gesamt 18 Stunden Modul Technische Hilfeleistung bei Schienenfahrzeugen Besonderheiten bei Unfällen mit Schienenfahrzeugen  S-Bahn  U-Bahn  Trambahn  Besonderheiten bei Einsatzen in der U-Bahn .Standards.  U-Bahn Brand - Stoßtrupp  Person unter U-Bahn Dauer der Ausbildung: 3 Termine gesamt 12 Stunden Modul Unwetter Theoretische Grundlagen Unnfallverhütung Schnitttechnik Gefahren bei Unwettereinsätzen Umgang mit Heizöl Öffnen der Dachhaut Praktische Grundlagen Arbeiten mit E_Sauger Arbeiten mit Ammerseepumpe Arbeiten mit Wasserstrahlpumpe Dauer der Ausbildung: 5 Termine gesamt  22 Stunden Modul Gefahrengut und Strahlenschutz Grundlagen Gefahrenstoffe und Güter Grundsätzliche Verhaltensregeln Schutzkleidung ( Schutzmöglichkeiten und Grenzen) Anlegen der Schutzkleidung Messgeräte Taktisches Vorgehen Dauer der Ausbildung: 5 Termine gesamt 15 Stunden Truppführer Zielgruppe: Alle Feuerwehrdienstleistende, die den Ausbildungsabschnitt Atemschutz und alle Grundmodule erfolgreich abgeschlossen haben. Ferner eine aktive Dienstzeit nach Vollendung des 18. Lebensjahres von mindestens 2 Jahren nachweisen können. Ziel: Jeder Feuerwehrdienstleistende ist nach dem erfolgreichen Besuch dieser Ausbildung in der Lage einen Trupp im Einsatz unter Einhaltung einsatztaktischer und gesetzlicher Vorgaben zu führen. Ausbildungsschwerpunkte: Führungsverhalten eines Truppführers Baukunde Gefahren der Einsatzstelle Standarteinsätze THL und Brand erweiterte Maßnahmen Atemschutz Innenangriff Wärmebildkamera Erkennen und Interpretieren von Rauchschichten Dauer der Ausbildung: 16 Termine gesamt 51 Stunden Top Top Top Top Top Top Top Dienstplan Trudering 2012 Den Dienstplan der Abteilung Trudering zum herunterladen finden Sie hier