Informationen für Sie
Neben der Möglichkeit, sich auf dieser Seite über den Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr München Abteilung
Trudering sich informieren zu können, finden Sie auf dieser Seite unsere Sicherheitstipps für Sie zum Lesen.
Informationen gibt es hier über Rauchmelder, welche es in jedem Haushalt geben sollte, die Handhabung eines
Defibrillators, die Rettungskarte für Ihren PKW und wie man einen Feuerlöscher richtig benutzt.
Weiterhin sind auf der linken Seite unser Hinweisblätter als PDF zum herunterladen für Sie bereit gestellt. Unser
Tipp an Sie - drucken Sie sich die Notrufnummer gleich aus und legen Sie sie neben Ihr Telefon.
Downloads
Besuch bei der Feuerwehr
Mehrmals im Jahr besuchen uns Kindergartengruppen. Jedes Mal ist es für die Kleinen ein sehr großes
Erlebnis ein Feuerwehrauto von Innen sehen zu können, selbst die Feuerwehrausrüstung anzuziehen oder mit
einem Schlauch einen fiktiven Brand zu löschen. Ebenso gibt es die Möglichkeit, dass wir
mit einem unserer Fahrzeuge zu Ihnen in den Kindergarten kommen und dort mit den
Kindern zusammen das richtige Verhalten im Notfall durchgehen.
Dabei wird auch das richtige Absetzen des Notrufes geübt, welches
unserer Meinung nach selbst die kleinsten schon können sollten.
Natürlich besteht die Möglichkeit eines Besuches auch an Schulen
oder Schulklassen sind auch gern gesehen Gäste bei uns im Gerätehaus.
Sollten wir jetzt Ihr Interesse geweckt haben so können Sie uns gerne über das
Kontaktforumlar anschreiben
Rauchmelder
Jeden Monat verunglücken rund 40 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den
eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer
werden nachts im Schlaf überrascht.
Die jährlichen Folgen in Deutschland:
Rund 500 Brandtote, 5.000 Brandverletzte mit
Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro
Brandschäden im Privatbereich. In den meisten
Bundesländern ist daher die Installation von
Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.
mehr...
Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist
aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht
nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische
Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende
Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe
führen. Vor allem nachts werden Brände in
Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle
schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts.
Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das
Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer
werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste
Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der
Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die
Feuerwehr zu alarmieren.
Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette
nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.
Weitere Informationen zum Thema Rauchmelder finden sie unter
Rauchmelder retten Leben
Feuerlöscher
Der Feuerlöscher ist ein Kleinlöschgerät zum Ablöschen von Klein- und Endstehungsbränden.
Es gibt verschiedene Arten von Feuerlöschern für den häuslichen Gebrauch.
-Wasserlöscher
-Pulverlöscher
-Schaumlöscher
Kohlenstoffdioxid CO2
Fettbrandlöscher
Welcher Feuerlöscher ist für welche Art von Feuer geeignet?
Wasserlöscher:
Pulverlöscher
Schaumlöscher
CO2- Löscher
Fettbrandlöscher
Wie benutzt man einen Feuerlöscher?
Nach der Benutzung!
Nachdem der Feuerlöscher in Gebrauch war, muss selbiger durch eine Fachkundige Person wieder aufgefüllt
werden. Dies gilt auch dann, wenn der Löscher nicht komplett entladen wurde. Ebenso ist es wichtig, die
Verfallsdaten des Löschers zu beachten- dass Pulver und Treibgas im Löscher verliert im Laufe der Jahre seine
Wirkung
Defibrillator
Der Automatisierte externe Defibrillator (AED, ugs.: "Laiendefibrillator" ) ist ein medizinisches
Gerät zur Behandlung des Kreislaufstillstandes durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz
zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder der Klinik sind AED durch ihre Bau- und
Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet
Wann benutzt man einen Defibrillator?
Ein Defibrillator ermöglicht eine wirksame Bekämpfung des plötzlichen Herztodes durch Laien. Bei einem
Kreislaufstillstand besteht in den meisten Fällen ein ungeordnetes Zucken des Herzes das so genannte
Kammerflimmern. Nur durch die möglichst schnelle Anwendung eines Stromstoßes (Defibrillation) kann ein
geordneter Herzschlag wiederhergestellt werden und so eine Schädigung des Gehirnes durch Sauerstoffmangel
verhindert werden.
Wo findet man einen Defibrillator?
An 36 U-Bahnhöfen in München gibt es inzwischen einen Defibrillator. Ebenso sind einige Bahnhöfe
der Münchner S-Bahn sowie Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit einem
Defibrillator ausgerüstet. Hinweisschilder an den Bahnhöfen weißen ihnen den Weg zu dem
Defibrilallator.
Wie benutzt man einen Defibrillator?
Notfall: leblose Person
1.
Notruf über die neben dem Defibrillatorbehälter
Notrufsäule betätigen
Meldung abgeben
Behälter entriegelt ferngesteuert
2
AED durch Tastendruck aufklappen
Oberkörper freimachen
Elektroden entnehmen
Schutzfolie abziehen
Elektroden auf die Haut des Brustkorbes
kleben
3
Patienten nicht berühren
rote Taste blinkt....
Schockabgabe durch drücken
der roten Taste
Weiter nützliche Informationen zum Gebrauch des Defibrillators finden sie im Video
Hinweise
Eine leblose Person reagiert nicht auf Ansprechen
oder Berühren und Atmet nicht
Durch betätigen des Notrufes werden die U-Bahn
Leitstelle, der Rettungsdienst und U-Bahnwache
alarmiert. Die Leitstelle entriegelt das Gehäuse
(deutlich hörbar), dass Gerät kann zur Person
gebracht werden
Der AED wird durch Tatendruck und
Aufklappen des Gerätes aktiviert. und
führt dann mittels Sprachanweisung
laut und deutlich durch die gesamte
Wiederbelebung
Nach anlegen der Elektroden erfolgt automatisch die
Analyse des Herzrhytmus
Bei blinkender roten Taste kann jeweils ein Schock
abgegeben werden. Ein Schock kann nur abgegeben
werden, wenn ein Kammerflimmern vorliegt.
Eine fälschliche Abgabe ist nicht möglich!
Liegt kein Kammerflimmern vor, empfiehlt der AED
die Herz-Lungen-Wiederbelebung mittels
Herzdruckmassage. Eine Mund-zu Mund-Beatmung
ist zunächst durch den Ersthelfer nicht notwendig.
Rettungskarten- ein DIN A4 Blatt kann Ihr Leben retten
Im Notfall zählt für die Personenrettung nach einen Kfz-Unfall jede Sekunde. Gerade bei schweren
Autounfällen haben die Rettungskräfte nur sehr wenig Zeit, um die verletzen Personen aus dem
Fahrzeug zu befreien. Jede Sekunde zählt, um Gesundheit und Leben zu retten.
Deshalb brauchen die Rettungskräfte (Feuerwehren) umfassende Informationen über das
verunglückte Auto. Sie müssen wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile
(z. B. bei Hybridfahrzeugen) befinden. Außerdem müssen sie wissen, wo das Fahrzeug gefahrlos
und schnell aufgeschnitten werden kann - und zwar dort, wo sich keine Karosserieversteifungen
oder Starkstromleitungen befinden.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auf Initiative des VDA von führenden Autoherstellern die sogenannte
Rettungskarte entwickelt. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches
alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt. Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben somit genaue
Hinweise und wissen, wie sie an der Unfallstelle vorgehen müssen, um Verletzte gefahrlos zu bergen. Nach
einer Testreihe hat sich herausgestellt, dass mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche
Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden kann. Deshalb empfehlen auch führende Automobilclubs, die
Rettungskarte unbedingt im Fahrzeug mitzuführen.
Wie finde ich die richtige Rettungskarte für mein Auto?
Der ADAC bietet für alle gängigen Fahrzeuge die Rettungskarte zum herunterladen an. Den Link zu der Karte
finden sie hier
Wo platziere ich die Rettungskarte im Fahrzeug?
1. Drucken Sie sich die Rettungskarte in Farbe aus, nur so ist sichergestellt, dass
die Feuerwehr die Bauteile des Fahrzeuges richtig erkennen kann.
2. Platzieren Sie die Rettungskarte hinter der Fahrer-Sonnenblende. Falten Sie sie
vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um so ein Ausbleichen zu verhindern.
3. Áufkleber “Rettungskarte im Fahrzeug” am linken oberen oder unteren Rand der
Windschutzscheibe anbringen.
Den Aufkleber bekommen Sie auf jeder Geschäftsstelle des ADAC
1.Entfernen Sie die Sicherung- der Feuerlöscher ist betriebsbereit
3. Um den Löschvorgang zu beginnen, muss der Hebel nach unten
gedrückt werden
2. Richten Sie den Schlauch in Richung des Brandherdes
Grafiken auf dem Feuerlöscher zeigen Ihnen,
für welche Brandklasse der Feuerlöscher
geeignet und wie er zu benutzen ist
Brandklassen:
Brennbare feste Stoffe
Brennbare flüssige Stoffe
Brennbare gasförmige Stoffe
Brennbare Metalle
Brennbare Fette